| |
 



|
  

 

Ausgangspunkt der Arbeit „circle of life“ war die Recherche
nach der Einzigen Künstlerin in meiner Verwandtschaft, der
Malerin Hedwig Woermann. Sie hat unter anderem in dem von
mir gewählten Drehort Wustrow gelebt und gearbeitet und ist
dort auch 1963 gestorben. In meinem Film trete ich in einen
Dialog der Generationen: Ich nehme Bezug auf zwei Werke
der Malerin und verknüpfe diese mit meiner Lebensgeschichte.
Es ist die Idee zu visualisieren, wie Lebenswege sich kreuzen,
sich finden und sich sowohl in die Zukunft wie eben auch in die
Vergangenheit fortsetzen können. Vielleicht reicht schon ein
Gefühl der Verbundenheit.
Dabei war mir wichtig, Fiktion, Realität und Vergangenheit zu
vermischen und zu einem skurilen Reigen als lebensbejahen-
den Tanz zu inszenieren.
Der Betrachter darf gerne selbst entscheiden, ob mit dem
leuchtend grünen Männchen der Alien; das unbekannte Wesen
des Mannes gemeint ist, der grüne Frosch, der zum Prinzen
wird oder ob ich nicht einfach nur meinem Freund einen neuen
Liebesbeweis abringen wollte, in dem ich das Kostüm seiner
Rolle zuschrieb.
|